Ich habe ja in letzter Zeit euch einige Bücher vorgestellt und auch dieses Mal habe ich ein spannendes Buch dabei, welches sich aber nicht mit einer bestimmten Software beschäftigt, sondern eure Soft-Skills erweitern sollen. Dabei handelt es sich um die deutsche Ausgabe des Buchs Clean Agile – Die Essenz der agilen Softwareentwicklung  von Robert C. Martin aus dem mitp Verlag, welches ich euch in diesem Beitrag nun kurz vorstellen möchte.

Zunächst möchte ich mich beim mitp Verlag bedanken, welcher mir freundlicherweise ein kostenloses Rezensionsexemplar des Buches zur Verfügung gestellt hat.

Lernen Sie aus Uncle Bobs jahrzehntelanger Erfahrung, worauf es bei der agilen Softwareentwicklung wirklich ankommt.

Die ursprünglichen agilen Werte und Prinzipien kurz und prägnant für den Praxisteinsatz erläutert: Von den unternehmerischen Aspekten über die Kommunikation im Team bis zu den technischen Praktiken wie Test-Driven Development (TDD), einfaches Design und Pair Programming.

Bei dem vorliegenden Buch handelt es sich um eine Übersetzung aus dem Amerikanischen und liegt derzeit in der ersten Auflage auf 192 Seiten vor.

Das Buch gliedert sich in acht Kapitel mit den folgenden Überschriften

  • Kapitel 01: Einführung in agile Softwareentwicklung
  • Kapitel 02: Die Bedeutung agiler Softwareentwicklung
  • Kapitel 03: Unternehmensbezogene Praktiken
  • Kapitel 04: Teambezogene Praktiken
  • Kapitel 05: Technische Praktiken
  • Kapitel 06: Agil werden
  • Kapitel 07: Craftsmanship
  • Kapitel 08: Schlussbemerkung

Zunächst gibt es eine Einführung in die allgemeine Bedeutung von Clean Agile bzw. Agiler Softwareentwicklung. Anschließend werden verschiedene Aspekte noch einmal im Detail beleuchtet und auch immer wieder darauf eingegangen, welche Aspekte der agilen Softwareentwicklung nicht immer so umgesetzt werden, wie man es sich damals 2001 überlegt hatte. Zwischendurch gibt es immer mal wieder kleinere Anekdoten und auch verschiedene andere Autoren kommen zu Wort.

Fazit

Das besondere an diesem Buch ist die Tatsache, dass sich nicht ein Autor hingesetzt hat und einfach trocken und langweilig wiedergibt, was im Agilen Manifest steht, sondern einer der Ersteller selbst, nämlich Robert C. Martin, reichert dieses Manifest mit zahlreichen Anekdoten an. Dadurch hatte ich eine Menge Spaß beim Lesen, weil der Schreibstil recht locker ist und man sich durch die zahlreichen Beispiele ein gutes Bild von der damaligen Situation zur Entstehung des Manifests machen kann. Gleichzeitig wird einem aber auch ein Spiegel vorgehalten und man bekommt glasklar vermittelt, was man vielleicht nicht so umsetzt, wie es einmal angedacht war.

Es empfiehlt sich natürlich das Buch von Anfang bis Ende zu lesen, aber es dient auch als Nachschlagewerk, da die einzelnen Kapitel in kleinere Unterkapitel unterteilt sind und man so schnell den passenden Bereich im Buch findet.

Ich konnte auf jeden Fall eine Menge mitnehmen und denke, dass es auf jeden Fall nicht verkehrt ist als Entwickler dieses Buch zu lesen, um zu verstehen, dass nur weil Agile Softwareentwicklung drauf steht, diese noch lange enthalten ist.

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