In diesem Beitrag möchte ich euch Microsoft Flow vorstellen. Ziel von Microsoft Flow ist es Workflows über mehrere Anwendungen und Dienste hinweg erstellen und automatisieren zu können, ohne dass man auf diese umständlich programmieren muss, sondern über eine Weboberfläche administrieren kann.

Das folgende kurze Video gibt einen kurze Übersicht von Microsoft Flow.

Der Einstiegspunkt erfolgt über https://flow.microsoft.com und setzt einen Microsoft-Account voraus. Am besten verwendet wir ein Arbeits- bzw. Schulkonto, denn so habt ihr vollen Zugriff auf alle Dienste innerhalb von Microsoft Flow.

Nach der Anmeldung können wir auch direkt mit der Erstellung unseres ersten eigenen Flows beginnen. Hierzu müssen wir einen Namen angeben und einen Trigger spezifizieren. Dieser Trigger kann ein normaler Button, welcher vom Nutzer in der Flow App gedrückt werden muss oder auch das Anlegen einer neuen Datei in Dropbox sein. Es gibt zahlreiche Einstiegspunkte für einen Flow.

Ich habe mich für das Beispiel in diesem Beitrag für einen Twitter-Trigger entschieden. Hierbei wird ein bestimmter Hashtag analysiert und sobald ein neuer Tweet mit dem Hashtag azure gespostet wird, soll mir eine eMail-Nachricht geschickt werden. Sobald man neuen Schritt zum Flow hinzufügt, muss dieser konfiguriert werden. Man stellt zum Beispiel eine Verbindung zu Twitter her oder zu anderen Diensten.

Wie man dem Screenshot entnehmen kann, hat man in nachstehenden Schritten stets Zugriff auf Ergebnisse der vorherigen Schritte. So kann ich mir bequem den Namen oder auch den einzelnen Tweet nehmen und als eMail-Body verwenden.

Insgesamt sind der Fantasie hier keine Grenzen gesetzt. Es steht eine Vielzahl von Triggern und Schritten zur Verfügung, welche man bequem und einfach zu einem eigenen Flow zusammenfassen kann. Ich kann nur empfehlen ein wenig mit dem Dienst zu experimentieren und den einen oder anderen Flow zu erstellen.

There are currently no comments.